Cultur-tupfer - Kultur im Krankenhaus

Wir ergänzen den bitteren Tropfen der Medizin mit einem bunten Tropfen an Kultur. Verordnen Sie sich selbst eine ganzheitliche Genesung im Klinikum Lippe-Detmold.
 

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 Kulturinitiative im
 Klinikum Lippe-Detmold
Unsere Initiative und Veranstaltungen in den Medien 
 
 
 
 
 
 
 
 

Zur Veranstaltung Dr. Clown Visite
am 16.09.2010

Lachen macht gesund
(Lippe aktuell am 28.08.2010 von: Neumann (hn))
»Dr. Clown Visiten« jetzt auch auf den »Erwachsenen-Stationen«

Für eine Stunde war auf der Sta­tion 5 eine ganz an­dere Vi­site un­ter­wegs. Be­glei­tet von Ober­arzt Chri­stof Gründ­ger be­such­ten die Dr. Clow­nin »Mag­gi« (Situ Schy­mans­ki) und der Dr. Clown »­Gu­sta­ve« (An­dreas Ben­trup) die Pa­ti­en­ten am Kran­ken­bett. Die Dr. Clowns prä­sen­tier­ten dort kein fest­ge­leg­tes Pro­gramm, son­dern jonglier­ten mit dem Zau­ber des Au­gen­blicks. Sie wer­den spe­zi­ell ge­schult, um im Kran­ken­haus ar­bei­ten zu kön­nen und sie ver­bin­den Ein­füh­lungs­ver­mö­gen, Be­ob­ach­tungs­gabe und mensch­li­che Reife mit hand­werk­li­chem »clow­ni­schen« Kön­nen und künst­le­ri­schem Ta­lent. Dazu »­Gu­sta­ve«: »Un­ser Ziel ist es, je­den Mo­ment des Le­bens zu einen be­son­de­ren Au­gen­blick zu ge­stal­ten. Hu­mor und Freunde sind da­bei un­sere Be­glei­ter. Im di­rek­ten, au­then­ti­schen und lie­be­vol­len Kon­takt liegt eine heil­same Kraft. Un­sere Le­bens­freude springt da­bei auf die Men­schen ü­ber, die wir tref­fen. Clowns­vi­si­ten drin­gen auch in Ein­rich­tun­gen der Ge­ron­to­lo­gie durch den Ne­bel der Ab­ge­schie­den­heit oder De­pres­sion. Sie zau­bern Lächeln und La­chen auf alte Ge­sich­ter«. In der Ger­ia­trie (Al­ters­heil­kun­de) wer­den Pa­ti­en­ten im höhe­ren Le­bensal­ter be­han­delt. Das ganz­heit­li­che Be­hand­lungs­kon­zept hat ne­ben der The­ra­pie der je­wei­li­gen Aku­ter­kran­kun­gen den Er­halt oder die best­mög­li­che Wie­der­her­stel­lung der Mo­bi­lität und All­tag­selbst­stän­dig­keit der Pa­ti­en­ten zum Ziel. Dies wird er­reicht durch eine in­di­vi­du­ell aus­ge­rich­tete Früh­re­ha­bi­li­ta­tion. Hier­für steht im Kli­ni­kum Lippe-Det­mold ein Team aus Ärz­ten, be­son­ders ge­schul­ten Pfle­ge­kräf­ten, Phy­sio­the­ra­peu­ten, Er­go­the­ra­peu­ten, Lo­gopä­den und ei­nem So­zi­al­dienst be­reit.



Zur Veranstaltung Dr. Clown Visite
am 23.09.2010

Akuter Alltagssorgenverlust
(Lippische Landeszeitung am 27.08.2010 von: Andreas Beckschäfer )
Erste Visite der ’Dr. Clowns’ auf der Geriatrie-Station sorgt für gute Laune
Lachen ist gesund. Deshalb bekommen die kleinen Patienten des Klinikums Detmold regelmäßig Besuch von den ’Dr. Clowns’. Nun haben die lustigen Doktoren erstmals die Geriatrie-Station besucht.

Detmold. Chefarzt Dr. Christof Gründgens brachte die ’Dr. Clowns’ mit zu seiner etwas anderen Visite. Die Initiative ’cultur-tupfer’ hatte die clowneske Therapie ermöglicht.

’Ihr könnt mich Erna nennen’, sagt die Patientin, als Situ Schymanski und Andreas Bentrup mit ihrer bunten Gesichtsbemalung ins Zimmer stolpern und sich höflich als ’Maggi’ und ’Gustave’ vorstellen. Im Plauderton nehmen sie Kontakt zu den zwei älteren Damen in ihren Betten auf. Deren anfängliche Zurückhaltung weicht schnell der Begeisterung über diese zwei fröhlichen Gestalten, die nicht über Krankheit oder Schmerz sprechen.
Gut so, denn weil sich das Gespräch um freudige Themen wie Musik und Tanz dreht, entwickelt sich aus dem Krankenzimmer eine kleine Bühne. Keine, auf der zwei klassische Clowns albern ihr Programm abspulen, sondern eine, auf der erst der Chefarzt mit Gustave tanzt - und dann auch Erna. Die wirkt für den Augenblick mopsfidel und wiegt sich ausgelassen singend im Takt des Schneewalzers, den Maggi auf ihrer Gitarre anstimmt. Einen Tanz mache ihr Knie leider nicht mit, sagt ihre Zimmergenossin lächelnd. Doch klatschen und singen, das geht auch bei ihr gut.
Als die zwei Spaßmacher das Zimmer verlassen, verabschieden die Damen sie mit einem Lied, das auf dem Flur der Station noch nachklingt, wo eine der Krankenschwestern verblüfft feststellt: ’Dass Erna tanzen würde, das hätte ich nie gedacht!’ Gustave kennt solche Reaktionen: ’Wir lassen uns gern von jenen begleiten, die die Menschen in den Einrichtungen pflegen, denn die erleben ihre Klienten dann oft völlig anders als im Alltag.’
Ist es nicht sehr schwierig, im eher tristen Umfeld solcher Einrichtungen Frohsinn zu erzeugen? ’Angesichts der Umstände ist schon immer etwas Eis da, das gebrochen werden muss’, sagt der Clown. ’Wir müssen halt den richtigen Ton finden’, ergänzt seine Partnerin.
Zwei Zimmer weiter ist dieser richtige Ton um einiges leiser. Für Tanz und Gesang reicht die Gesundheit der zwei älteren Patientinnen nicht aus. Wohl aber, um sich von einem Kunststück beeindrucken zu lassen, das ’Magier’ Gustave zeigt. Sie finden ihn tatsächlich, den richtigen Ton für all ihre Patienten, weshalb die Diagnose der Clownsvisite im Klinikum Lippe leicht gestellt ist: Mehrere akute Fälle von plötzlicher Fröhlichkeit und Alltagssorgenverlust.



Zur Veranstaltung ’Christian Dudek stellt aus’ Airbrushkunst
am 01.08.2010

Technik und Fantasie mischen sich in Bildern
(Lippische Landeszeitung am 11.08.2010 von: M. Skrabanik (msk))
Airbrush-Künstler stellt im Klinikum aus

Der Airbrush-Künstler Christian Dudek zeigt jetzt im Foyer des Klinikums in Detmold seine Bilder. Der Kulturverein ’Cultur-tupfer’ hat die Ausstellung organsiert.
Fasziniert von anderen Airbrush-Künstlern kaufte sich der gebürtige Leopoldshöher bereits 1995 seine erste Ausrüstung. ’Diese Technik überzeugte mich sofort, und ich verwende sie bis heute bevorzugt’, sagt Dudek.
Das Equipment und das ’technische Malen’, wie Dudek es nennt, haben einen besonderen Reiz für ihn. Ebenfalls sieht er es als Vorteil an, dass sich sehr schnell mit der Airbrushpistole arbeiten lässt und als Endergebnis eine sehr gleichmäßige, plane Bildoberfläche erzielt werden kann - ähnlich wie bei einer Fotografie. ’Anders als bei Bildern, die mit Pinsel gemalt wurden, erkennt man deswegen bei der Airbrushtechnik die Handschrift des Künstlers nicht auf den ersten Blick’, erklärt Dudek. Als Hobby-Künstler findet er seine Inspirationen bei anderen Malern, läuft aber auch, wie er sagt, ’mit offenen Augen durch die Welt’. Technische Motive wie zum Beispiel Zahnräder kommen häufig in seinen kontrastreichen Bildern vor, weil diese einen besonderen bildnerischen Reiz auf den Diplom-Ingenieur ausüben.
Die in seiner Freizeit entstehenden Bilder sieht Dudek durchaus als eine ’Dokumentation seines Lebens’ an. ’Was die einzelnen Betrachter in meinen Bildern sehen und welche Bedeutung sie ihnen geben, ist ihnen jedoch selbst überlassen’, sagt Dudek.
Ewald Gancer, Vorsitzender des ausrichtenden Vereins ’cultur-tupfer’, wünschte der Ausstellung ein gutes Gelingen. Sie ist noch bis zum 31. August im Foyer des Detmolder Krankenhauses zu sehen.



Zur Veranstaltung ’Hauptsach mir sän g’sund! Kabarett mit ’Auguste’ Andrea Wehner
am 26.07.2010

Von den Risiken eines Plastikhöschens
(Lippische Landeszeitung am 28.07.2010 von: Pavlustyck (kpa))
Andrea Wehner zeigt als ’Auguste’ Kabarett im Krankenhaus

Passender konnte der Programmtitel von Andrea Wehner als fränkisches Urgewächs ’Auguste’ nicht gewählt sein: Mit ’Hauptsach mir sän g’sund!’ unterhielt sie ihr Publikum am Montagabend im Klinikum Lippe-Detmold.

Sie wirbelte auf der Bühne und im Zuschauerraum herum, entblätterte sich zu Beginn ihrer Darbietung aus einem roten Umhang, sang und jonglierte. Sie kletterte auf Stühle und Hocker, spielte Gitarre und Mundharmonika und war auch sonst nicht auf den Mund gefallen. Als Rentnerin ’Auguste’ aus Maßbach plauderte Andrea Wehner heiter aus dem Nähkästchen - von der fränkischen Sparsamkeit etwa oder den Tücken des Älterwerdens.
Ob Potenzprobleme oder Verstopfung - zu jedem Thema gab ’Auguste’ ihren Senf dazu. Und als es um Blasenschwäche ging, bat sie die Zuschauer zu einem Ratequiz und ergründete mit ihnen die Risiken eines Plastikhöschens aus der Apotheke. Raum zum Mitmachen bot die äußerst agile Pensionärin genug. So holte sie kurze Zeit später den Detmolder Klaus Kaske als Notenhalter auf die Bühne.
In dunkelblau gestreiftem Hausfrauenkittel, mit rotem Kopftuch und grauen Schlappen samt hochgezogenen Wollsocken gab Andrea Wehner mit viel Charme und einem für Lipper gerade noch verständlichen fränkischen Dialekt die um keine Peinlichkeit verlegene Seniorin. Sie zeigte neben dem Partyprogramm ’Hauptsach mir sän g’sund!’ auch einen kurzen Ausschnitt aus ihrer Nummer ’… der klenne Unterschied’, bei dem sie das weibliche und das männliche Geschlecht sowie deren Eigenarten auf die Schippe nahm.
Der Kabarettabend - veranstaltet vom Kulturverein ’cultur-tupfer’ - kam beim Publikum sichtbar und vor allem hörbar gut an: Ein Lacher jagte den nächsten, und zum Schluss gab es für Andrea Wehner viel Applaus.



Zur Veranstaltung ’keine Frau sucht Bauer!’ Kabarett für Neoromantiker Martin Herrmann
am 08.07.2010

Kiefer für die Latschen
(Lippische Landeszeitung am 10.07.2010 von: Gallisch (aga))
’CulturTupfer’ präsentiert Kabarett

’Keine Frau sucht Bauer’, nimmt Martin Herrmann einen Fernsehrenner auf die Schippe. Knapp 20 Gäste des ’CulturTupfer’ haben den Ausführungen des Kabarettisten im Klinikum Detmold zugehört.
Festgestellt hat Herrmann, dass die Scheidungsrate in Städten bei etwa 50 Prozent liege. Sein Lieblings-Familienstand aber sei eh Witwer. ’Dann hat der Mann eine Ehe zu Ende geführt.’ Ärgerlich sei eigentlich nur der ’Riesenumweg’ über die Ehe.
Auf dem Lande aber halte sich die Scheidungsrate eher auf dem Niveau derer des Irans, verknüpft der Kabarettist geschickt unterschiedliche Aspekte zu einem Mix, der das Zwerchfell reizt. Allerdings liege die niedrige Scheidungsrate auf dem Lande auch daran, dass es dort gar keine Frauen mehr gebe.
Trotzdem hat Martin Herrmann, seit Kanzlerin Angela Merkel im Amt ist, eine zunehmende Femininisierung Deutschlands festgestellt. Auch aus dem Grund sei er stolz, dass sein Vorname ’Weiblichkeit gleich zwei Mal ausschließen’ wolle: ’Herrmann mit zwei ,r‘ und zwei ,n‘, nicht wie das Denkmal’, doziert er.
Doch bei seinem Streifzug durch das Zusammenleben von Frau und Mann singt und spricht er sich durch die zurzeit die Menschen mehr oder weniger bewegenden Themen: zum Beispiel die Fußball-WM. Dabei sei ihm für wunde Füße neulich der Tipp eines Pharmazeuten in der Werbung aufgefallen. Dieser habe ’einen Balsam aus Latschenkiefer’ empfohlen. Da stecke der Verwendungszweck schon im Wort: ’Wenn das so weiter geht, kommen morgen Hämorrhoiden-Zäpfchen bestimmt von After-Eight.’
Bitterböse wird es, als er seinen alten Wehrpass unter seinen mitgebrachten Utensilien findet. Alle Kollegen hätten den 1980 verbrannt, nachdem die Russen in Afghanistan einmarschiert seien: ’Ich hab das nicht gemacht. Ich habe den behalten, vielleicht fahr ich da noch mal hin.’(



Allgemein zu unserer Initiative:

Preis für ’cultur-tupfer’
(’EinGeschoben’ Mitarbeiterzeitung Klinikum Lippe am 29.06.2010 )
Das Land Nordrhein-Westfalen hat dem Verein ’cultur-tupfer’ den ersten Platz des Kulturehrenpreises ’Der Dank’ in der Kategorie ’Erleben’ zugesprochen.
5.000 Euro Preisgeld gab es dafür. Geld, das der Verein bitternötig hat, denn die Finanzierung der wöchentlichen Visite der Dr. Clowns und die sonntäglichen Konzerte im Foyer des Klinikums Detmold erfolgen ausschließlich über Spenden.
Obwohl ’cultur-tupfer’ mehr als ein Jahrzehnt aktiv ist, sucht diese ehrenamtliche Initiative in der Bundesrepublik noch immer Ihresgleichen. ’Durch die Preisverleihung wird unsere Arbeit auch von außen wertgeschätzt’, freut sich Vorsitzender Ewald Gancer, der sich über viele neue aktive und passive Mitglieder aus dem Klinikum Lippe freuen würde. Es gibt viele Möglichkeiten sich einzubringen - Spenden, mit neuen Ideen, Mithilfe bei Veranstaltungen oder Büroarbeit.



Zur Veranstaltung ’50er Jahre - Rock´n Roll und Petticoat’ Ausstellung Schwalenberger Seniorenakad
am 01.05.2010

Rock’n’Roll und Petticoat: Senioren schwingen den Pinsel
(Lippische Landeszeitung am 04.05.2010 von: Preuss )
Mit dem Roller in die Batze: Ein sicherer Blick
für das Wesentliche und ein lässig geführter
Pinsel kennzeichnet die rund 60 fröhlichbunten
Bilder, die Michaela Schröder
(unten) und Brigitte Straetner jetzt im Foyer
und Flur des Detmolder Klinikums aufgehängt
haben. Th ema sind die ’50er Jahre -
Rock’n’Roll und Petticoat’. Eindrücke, die
die Jugend der Malerinnen und Maler prägten
und die sie ganz off ensichtlich noch lebhaft
vor dem inneren Auge haben. Zusammen
mit dem Leipziger Künstler Jürgen
Noltensmeier machten sich 14 Bewohnerinnen
und Bewohner der vier Kreisseniorenheime
bei der ’Schwalenberger Seniorenakademie
2009’ auf malerische Spurensuche
in ihre Vergangenheit. Die angewandte ’Ei-
Tempera-Technik’ kam ihrer spontanen
Malweise entgegen. Die Bilder hängen bis
Ende Mai



Zur Veranstaltung cultur-tupfer Jahreshauptversammlung
am 17.03.2010

Knapp 6.000 Euro Spenden für die Clownvisiten
(Detmolder Kurier am 09.04.2010 von: Neumann (HFR))
Bei 154 cultur-tupfer e.V. Veranstaltungen wurden in 2009 rund 4088 Besucher gezählt
’Die Detmolder Kinderklinik gehört zu den wenigen deutschen Krankenhäusern, die jeden Donnerstag mit zwei professionellen Klinik Clowns, die sogenannten ’Dr. Clown Visiten’, anbietet - und das seit sieben Jahren’, so Ewald Gancer, Vorsitzender des ’cultur-tupfer e.V.’, mit einem gewissen Stolz. Für den Einsatz der Clowns musste die Initiative im zurückliegenden Jahr den Betrag von 9.760 Euro aufbringen. Gancer wies darauf hin, dass ab 1. Januar 2010 pro Visite 250 Euro aufgewendet werden müssen. Bei 52 Einsätzen pro Jahr kommt der stolze Betrag von 13.000 Euro zusammen. Gancer: ’Wir müssen uns weiter bemühen, Sponsoren und prominente Paten für den langfristigen Erhalt der Visiten zu finden’.
Für die ’cultur-tupfer’ Initiative war 2009 ein Rekordjahr, denn es wurde die größte Anzahl an Veranstaltungen angeboten und dieses Angebot wurde von 4088 Besuchern honoriert. Seit dem 15. Oktober 1998 kamen 20.290 Gäste zu den 1095 Veranstaltungen. Das sind stolze Zahlen für den ’nur’ 37 Mitglieder starken Verein.
Ewald Gancer: ’Mindestens eine Anfrage in der Woche erreicht uns von Menschen, die ihre Kulturangebote im Klinikum Lippe-Detmold anbieten und die wir akzeptieren können. Für mehr fehlt es uns aber weiter an den finanziellen Mitteln und an Mitgliedern. ’cultur-tupfer’ ist seit dem 1. Dezember 1999 ein gemeinnütziger Verein. Die Mitglieder sind zum größten Teil Beschäftigte der Klinik. Unter den zurzeit 37 Mitgliedern sind aber auch andere an der ’Tupfer-Idee-Interessierte’ Menschen aus Detmold und Umgebung.
Kritik übte Gancer an der Geschäftsleitung des Klinikum. Man sei am 26. Januar nach Bonn eingeladen worden, um den mit 5.000 Euro dotierten 1. Preis ’Der Dank-Ehrensache Kultur 2009’ in der Bundeskunsthalle abzuholen. Gancer: ’Wir freuen uns sehr über diese Ehrung und die Anerkennung unserer Kulturarbeit. Leider ist bis zum heutigen Tag auf der Internetseite des Klinikum Lippe-Detmold kein Hinweis, trotz wiederholter Zusagen erschienen, der auf diese Ehrung hinweist. Schade, dass unsere Arbeit ’oben’ so wenig gewürdigt wird’.
Die an dem Abend anstehenden Wahlen der Vorstandsmitglieder brachten bis auf einen Posten keine Veränderungen. Einstimmig wurden der 1. Vorsitzende Ewald Gancer und seine Stellvertreterin Susanne Lehmanski wieder gewählt; ebenso Katrin Kretschmar als Kassiererin und Elisabeth Hartog als Schriftführerin. Thomas Ruminski wurde als neuer Beisitzer Mitglied des Vorstandes, da Monika Lückermann aus privaten Gründen nicht wieder antrat.



Zur Veranstaltung ’Meine ART’ Katja Carstensen
am 01.03.2010

Bilder fürs Vergnügen
(Lippische Landeszeitung am 04.03.2010 )
Künstlerin verarbeitet
Krankheit
Bilder von Katja Carstensen sind noch bis zum 31. März im Foyer des Detmolder Klinikums zu sehen.
Die Malerin und Autorin stellt dort auf Einladung des Vereins ’cultur-tupfer’ aus.
Wie einer Pressemitteilung des Vereins zu entnehmen ist, hat die 1962 in Hamburg geborene Malerin und Zeichnerin
vor einigen Jahren von ihrer Diagnose Asperger-Autismus erfahren. Damals habe
sie begonnen, ihre ’seltsamen Reaktionen’ zu verstehen.
Vorwiegend in Kreide- und Bleistift zeichnungen drückt sie ihre Wahrnehmungen aus.
’Ich wünsche allen Besuchern ein freundliches Vergnügen beim Betrachten der Bilder’, wird sie zitiert.



Zur Veranstaltung ’Der Dank’ Ehrensache Kultur Preisverleihung
am 26.01.2010

Preis für das Ehrenamt
(Welt-online.de am 28.02.2010 von: Brigitte Pavetic 28. Februar 2010, 04:00 Uhr )
Die Bundeskunsthalle in Bonn taugt nicht nur für famose Ausstellungen. Dort fand jetzt auch die Vergabe des kulturellen Ehrenamtpreises des Landes Nordrhein-Westfalen statt. Kultur-Staatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff vergab die Preise, die beispielhaftes Engagement für die Pflege, Erhaltung und Weiterentwicklung des kulturellen Lebens honorieren. Preisträger waren die Bürgerstiftung Rohrmeisterei Schwerte, der Kunstverein Siegen und die Cultur-Tupfer Detmold.



 
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