Cultur-tupfer - Kultur im Krankenhaus

Wir ergänzen den bitteren Tropfen der Medizin mit einem bunten Tropfen an Kultur. Verordnen Sie sich selbst eine ganzheitliche Genesung im Klinikum Lippe-Detmold.
 

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 Kulturinitiative im
 Klinikum Lippe-Detmold
Unsere Initiative und Veranstaltungen in den Medien 
 
 
 
 
 
 
 
 

Zur Veranstaltung ’Meine ART’ Katja Carstensen
am 01.03.2010

Bilder fürs Vergnügen
(Lippische Landeszeitung am 04.03.2010 )
Künstlerin verarbeitet
Krankheit
Bilder von Katja Carstensen sind noch bis zum 31. März im Foyer des Detmolder Klinikums zu sehen.
Die Malerin und Autorin stellt dort auf Einladung des Vereins ’cultur-tupfer’ aus.
Wie einer Pressemitteilung des Vereins zu entnehmen ist, hat die 1962 in Hamburg geborene Malerin und Zeichnerin
vor einigen Jahren von ihrer Diagnose Asperger-Autismus erfahren. Damals habe
sie begonnen, ihre ’seltsamen Reaktionen’ zu verstehen.
Vorwiegend in Kreide- und Bleistift zeichnungen drückt sie ihre Wahrnehmungen aus.
’Ich wünsche allen Besuchern ein freundliches Vergnügen beim Betrachten der Bilder’, wird sie zitiert.



Zur Veranstaltung ’Der Dank’ Ehrensache Kultur Preisverleihung
am 26.01.2010

Preis für das Ehrenamt
(Welt-online.de am 28.02.2010 von: Brigitte Pavetic 28. Februar 2010, 04:00 Uhr )
Die Bundeskunsthalle in Bonn taugt nicht nur für famose Ausstellungen. Dort fand jetzt auch die Vergabe des kulturellen Ehrenamtpreises des Landes Nordrhein-Westfalen statt. Kultur-Staatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff vergab die Preise, die beispielhaftes Engagement für die Pflege, Erhaltung und Weiterentwicklung des kulturellen Lebens honorieren. Preisträger waren die Bürgerstiftung Rohrmeisterei Schwerte, der Kunstverein Siegen und die Cultur-Tupfer Detmold.



Zur Veranstaltung ’Der Dank’ Ehrensache Kultur Preisverleihung
am 26.01.2010

Erste Plätze gingen nach Essen, Beckum und Detmold
(Detmolder Kurier am 19.02.2010 (HFR))
Schauspieler Sissy Höfferer und Rudolf Kowalski ehrten die Detmolder

In der Kategorie ’Erfinden’ wurde die ehrenamtliche Initiative ’cultur-tupfer e.V.’ kürzlich in der Bundeskunsthalle in Bonn mit dem Ehrenpreis ’Der Dank - Ehrensache Kultur’ das Landes Nordrhein-Westfalen geehrt. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. In der Laudatio hieß es unter anderem: Unter der Überschrift ’Kultur macht schneller gesund’ hat sich vor elf Jahren die ehrenamtliche Initiative ’cultur-tupfer e.V.’ am Klinikum in Detmold gegründet. Der Verein hat in den zurückliegenden Jahren für das Klinikum ein viel beachtetes Kulturangebot für kranke Kinder und Erwachsene erarbeitet. Im Mittelpunkt steht das Engagement für kranke Kinder. Konzerte, Ausstellungen und die Visiten der Dr. Clowns sind aus dem Klinikalltag nicht wegzudenken. Die bisher mehr als 700 Veranstaltungen machen Patienten und Klinikpersonal Mut, sie lenken von Krankheit und Schmerz ab und verleihen Zuversicht.
Vorsitzender Ewald Gancer, seit Gründung der Initiative der treibende Motor (links) bei seiner Dankesrede. Im Hintergrund lauschen seinen Worten Schauspielerin Sissy Höfferer (Neue SOKO Köln Chefin) und Schauspieler Rudolf Kowalski (unter anderem Partner von Hannelore Hoger in ’Bella Block’).



Zur Veranstaltung ’Der Dank’ Ehrensache Kultur Preisverleihung
am 26.01.2010

»Cultur-tupfer« auf dem ersten Platz
(Lippe aktuell am 03.02.2010 (hn))
Landesregierung verlieh Preis für »Ehrenamt in der Kultur«

Her­aus­ra­gen­des eh­ren­amt­li­ches En­ga­ge­ment in der Kul­tur zeich­net die nord­rhein-west­fä­li­sche Lan­des­re­gie­rung zum zwei­ten Mal am in der Bun­des­kunst­halle in Bonn aus. Die Preise und Ur­kun­den wur­den durch Mi­nis­ter­prä­si­dent Jür­gen Rütt­gers ü­ber­reicht. Aus­ge­zeich­net wird bei­spiel­haf­tes En­ga­ge­ment für die Pfle­ge, Er­hal­tung und Wei­ter­ent­wick­lung des kul­tu­rel­len Le­bens in Nord­rhein-West­fa­len. Die Preisträ­ger in den drei Ka­te­go­rien »Er­hal­ten«, »Er­le­ben« und »Er­fin­den« für das Jahr 2009 wur­den im Rah­men der Preis­ver­lei­hung am Abend des 26. Ja­nuar in Bonn be­kannt ge­ge­ben. In der Ka­te­go­rie »Er­le­ben« ge­wann die In­itia­tive »­cul­tur-tup­fer« des Kli­ni­kum Lippe-Det­mold den mit 5.000 euro do­tier­ten ers­ten Preis



Zur Veranstaltung ’Der Dank’ Ehrensache Kultur Preisverleihung
am 26.01.2010

Die Mutmacher aus dem Klinikum
(Lippe-News.de am 30.01.2010 )
’Cultur-tupfer’ schafft Abwechslung für die Patienten- Engagement vom Land NRW gewürdigt
Detmold. Klein und unscheinbar sieht die Skulptur aus Plexiglas in der Hand von Ewald Gancer aus. Doch der Würfel hat für seinen Träger eine ganz besondere Bedeutung. ’Diesen Preis haben wir für unser langjähriges ehrenamtliches Engagement bekommen’, sagt der Krankenpfleger am Klinikum Detmold. In seiner Freizeit ist er Vorsitzender des Kulturvereins ’cultur-tupfer’. Seit elf Jahren holen Gancer und seine Mitstreiter Kultur ins Krankenhaus - ganz nach dem bekannten Sprichwort ’Lachen ist die beste Medizin’. Das Konzept kommt bei den kleinen und großen Patienten sehr gut an.
Ewald Gancer (dritter von links) freut sich über die Auszeichung

Das Land Nordrhein-Westfalen hat kürzlich ’cultur-tupfer’ den ersten Platz des Kulturehrenpreises ’Der Dank’ in der Kategorie ’Erleben’ zugesprochen. Vorgeschlagen wurden der Verein von der Bezirksregierung Detmold. Die Verleihung fand Ende Januar in der Bonner Bundeskunsthalle statt. Die 5.000 Euro Preisgeld überreichte Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff. Geld, das der Verein bitternötig hat, den die Finanzierung erfolgt ausschließlich über Spenden, Mitgliedsbeiträge und den jährlich zweimal stattfindenden Basaren. ’Wir müssen jedes Jahr aufs Neue zittern, ob wir unser Angebot weiterhin aufrecht erhalten können’, erklärt Gancer.
’Cultur-tupfer’ schafft Abwechslung im tristen Klinikalltag, macht mit seinen Angeboten den kleinen und großen Patienten Mut. Bilderausstellungen, Konzerte und vor allem die Clown-Visiten in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin organisieren die 15 aktiven Mitglieder. Mehr als 700 Veranstaltungen weist mittlerweile die Statistik auf. Jedesmal war es viel Arbeit für alle Beteiligten. ’Wenn wir aber die strahlenden Augen der Kinder nach den Besuchen der Dr. Clowns sehen oder die zufriedenen Gesichter der Patienten nach den Konzerten auf den Stationen - dann sind alle Mühen und der Stress vergessen’, betont Gancer. Und weiter: ’Wenn es nach den Kindern geht, könnten die Clowns nicht nur donnerstags, sondern jeden Tag kommen.’ Aber gerade die Finanzierung der Clown-Visiten stehe immer wieder auf Messers Schneide.
In elf Jahren ’cultur-tupfer’-Arbeit ist viel passiert: lustiges, kurioses aber auch trauriges. Besonders eine Veranstaltung ist Gancer in Erinnerung geblieben. Am 11. September 2001 - der Tag als die Flugzeuge in das World Trade Center flogen - war der New Yorker Gitarrist und Komponist Peter Griggs zu Gast. ’Trotz der tragischen Ereignisse hat er gespielt und das Konzert den Menschen in seiner Heimatstadt gewidmet. Das war für mich ein sehr bewegender Moment’, sagt Gancer.
Das Klinikum hat sich zu einem wichtigen Veranstaltungsort der Umgebung gemausert. Patienten machen sich für die sonntäglichen Konzerte - von Klassik über Jazz bis hin zu Pop - extra schick. Viele Besucher kommen sogar von außerhalb. Gancer: ’Das sind oft ehemalige Patienten, die unser Angebot nicht mehr missen möchten.’ Ein besonderer Höhepunkt sind jedesmal die Darbietungen der Bauchtänzerinnen. ’Dann ist das Foyer rappelvoll’, so Gancer. Schauspieler des Landestheaters, Ulrike Wahren oder Dieter Kropp - fast alle namhaften lippischen Künstler sind aufgetreten. Aufgrund der vielen Begegnungen mit den verschiedensten Darstellern hat ’cultur-tupfer’ eine umfangreiche Künstlerkartei erstellt und vermittelt auf Wunsch sogar die entsprechenden Kontakte.
’Der Mensch kann nur gesund werden, wenn er etwas Schönes geboten bekommt’, beschreibt Schriftführerin Elisabeth Hartog die Motivation der Mitglieder. ’Da unsere Patienten nicht zur Kultur gehen können, holen wir die Kultur ins Krankenhaus’, erklärt Hartog weiter. Obwohl ’cultur-tupfer’ mehr als ein Jahrzehnt alt ist, sucht diese ehrenamtliche Initiative in der Bundesrepublik noch immer Ihresgleichen. ’Durch die Preisverleihung wird unsere Arbeit auch von Außen wertgeschätzt’, freut sich Gancer, der sich über viele neue aktive und passive Mitglieder freuen würde. Es gibt viele Möglichkeiten sich einzubringen - Spenden, mit neuen Ideen, Mithilfe bei Veranstaltungen oder Büroarbeit.

Hintergrund

Die Initiative ’cultur-tupfer’ hat sich Anfang 1998 nach dem Vorbild von ’Im-Pulse’ der Universität Münster gegründet. Kurze Zeit später erfolgte die Eintragung ins Vereinsregister. Die Finanzierung erfolgt überwiegend aus Spenden. Die 35 aktiven und passiven Mitglieder sind zum größten Teil Mitarbeiter des Klinikums Lippe. ’Sonn Takte’, ’Flurkultur’ und die Clown-Visiten sind derzeit die Hauptaktivitäten des Kulturvereins. Früher gab es noch ein Kinderkino und das Klinikradio ’Tupfer Töne’. Der Vorstand hofft, durch die Preisverleihung eine größere Unterstützung durch die Bevölkerung zu bekommen. Ein Jahresbeitrag kostet zwischen 24 und 48 Euro.



Zur Veranstaltung Dr. Clown Visite
am 18.02.2010

1.250 Euro vom Lions Club ’Cherusker’
(Detmolder Kurier am 29.01.2010 von: H. Neumann (HFR))
Spende für ’Dr. Clown Visiten’ in der Kinderklinik

Ach das Präsidium des im August 2008 gegründeten Lions Club Detmold Cherusker e.V. wurde, erfuhr von der schwachen finanziellen Situation der Dr. Clowns Visite in der Detmolder Kinderklinik und der großen Bedeutung der Clowns für die Genesung der Kinder. Um zu helfen, organisierte der Förderverein des Lions Club ein Benefizkonzert unter dem Motto ’Klavierkonzert für die Sinne ’, das in der alten Aula des Leopoldinum in gemütlicher Kaffeehaus-Atmosphäre mit erlesenem Gebäck und Torten durchgeführt wurde. Ausführende des gut besuchten Konzertes waren am Klavier Radmira Grüne und Berenike Steven, die von Lions-Kindern unterstützt wurden.
Kürzlich überreichte nun die Präsidentin des Lions Club Cherusker, Ingrid Thaiß, unterstützt von der Vizepräsidentin Sonja Hölscher und dem Vizepräsidenten Klaus Cieciera sehr zur Freude der 2. Vorsitzenden Susanne Lemanski der Initiative ’cultur-Tupfer e.V. ’, die die ’Dr. Clown Visiten ’ in der Kinderklinik betreut, den stolzen Betrag von 1.250 Euro. ’Lachen ist die beste Medizin ’ so das Motto der äußerst erfolgreichen Dr. Clowns, die wöchentlich auf den Stationen der Kinderklinik erscheinen, um den kleinen Patienten ihre Medizin zu verabreichen. Damit die Lach-Medizin in 2010 aber mit Erfolg verabreicht werden kann, sind noch weitere Spenden erforderlich.

Freuen sich helfen zu können: Ingrid Thaiß, Präsidentin des Lions Club Detmold Cherusker, Klaus Cieciera Vizepräsident und Sonja Hölscher Vizepräsidentin, überreichen an die 2. Vorsitzende der Initiative ’cultur-Tupfer’ Susanne Lehmanski den Erlös des Benefizkonzertes in Höhe von 1.250 Euro. Über die Spende freuen sich auch die Clowns Lilly und Lolli.



Zur Veranstaltung ’Der Dank’ Ehrensache Kultur Preisverleihung
am 26.01.2010

Landesregierung verlieh zum zweiten Mal ’Preis für Ehrenamt in der Kultur’
(Detmolder Kurier am 29.01.2010 von: H. Neumann (HFR))
Cultur-tupfer wurde ausgezeichnet
Herausragendes ehrenamtliches Engagement in der Kultur zeichnet die nordrhein-westfälische Landesregierung zum zweiten Mal in der Bundeskunsthalle in Bonn aus. Die Preise und Urkunden wurden durch Ministerpräsident Jürgen Rüttgers überreicht. Ausgezeichnet wird beispielhaftes Engagement für die Pflege, Erhaltung und Weiterentwicklung des kulturellen Lebens in Nordrhein-Westfalen. Die Preisträger in den drei Kategorien ’Erhalten’, ’Erleben’ und ’Erfinden’ für das Jahr 2009 wurden im Rahmen der Preisverleihung in Bonn bekannt gegeben. In der Kategorie ’Erleben’ waren neben der Initiative ’cultur-tupfer e.V.’ des Klinikum Lippe-Detmold, die Friedrich-Hundt-Gesellschaft e.V. Münster und der Kulturverein Alte Brennerei Schwake e.V. Ennigerloh nominiert.
Voller Erwartung fuhren am Mittag des 26. Januar einige cultur-tupfer Mitglieder vom Klinikum aus mit einem Bus nach Bonn, um dort an der abendlichen Preisverleihung teilzunehmen. ’Wir freuen uns, dass wir einen der Preise erhalten’, so Ewald Gancer, Vorsitzender der Initiative ’cultur-tupfer’. ’Erst vor Ort werden wir erfahren, mit welchem Preis wird die Heimreise antreten.’ Eingeführt wurde in diesem Jahr, dass jeder Nominierte ein Preisgeld gewinnt. Der erste Preis ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert, der zweite Preis mit 2.000 Eure und der dritte Preis mit 1.000 Euro. Nominierungsberechtigt ist jedes ordentliche Mitglied des Kulturausschusses des Landtags, sowie die Kulturdezernenten der beiden Landschaftsverbände, die Regierungspräsidenten, die Präsidenten der Kunst- und Kulturstiftungen sowie der Staatssekretär für Kultur und der Ministerpräsident. Eine Bewerbung um den Preis ist ausgeschlossen.
Am späten Abend des Vergabetages kam dann per SMS aus Bonn die freudige Nachricht, dass die Initiative ’cultur-tupfer e.V.’ in ihrer Kategorie den ersten Preis, dotiert mit 5.000 Euro, abgesahnt hatte. Zu diesem Ergebnis gratuliert der Detmolder Kurier recht herzlich.



Zur Veranstaltung ’Der Dank’ Ehrensache Kultur Preisverleihung
am 26.01.2010

Cultur-Tupfer gewinnt
(Lippische Landeszeitung am 27.01.2010 )
Ehrenamtspreis

Unter der Überschrift ’Kultur macht schneller gesund’ hat sich vor elf Jahren die ehrenamtliche Initiative
Cultur-Tupfer am Klinikum Detmold gegründet. Jetzt wurde die Arbeit des Vereins mit 5000 Euro Preisgeld belohnt.
Überreicht wurde es von Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich
Grosse-Brockhoff .
Mit dem Preis ’Der Dank-Ehrensache Kultur’, der in der Bundeskunsthall Bonn übergeben wurde, wird beispielhaft es Engagement für die Pfl ege, Erhaltung
und Weiterentwicklung des kulturellen Lebens in Nordrhein-Westfalen gewürdigt,
heißt es in einer Pressemitteilung.
Neu eingeführt wurde in diesem Jahr, dass jeder Nominierte ein Preisgeld gewinnt. In der Kategorie ’Erfi nden’ überzeugte der Verein Cultur-Tupfer
die Jury. Der Verein habe ein vielbeachtetes Kulturangebot
für kranke Kinder und Erwachsene erarbeitet. Konzerte, Ausstellungen und Visiten mit den Dr. Clowns seien
nicht mehr aus dem Klinikalltag wegzudenken. Die bisher mehr als 700 Veranstaltungen machten den Patienten Mut.



Zur Veranstaltung ’Der Dank’ Ehrensache Kultur Preisverleihung
am 26.01.2010

Zwei Mal Dank an ehrenamtliche Kulturarbeiter
(Neue Westfälische am 27.01.2010 )
Für beispielhaftes Engagement im kulturellen Leben hat Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff gestern zwei Kulturschaffende aus OWL ausgezeichnet. Der Ehrenamtspreis ’Der Dank - Ehrensache Kultur ’ ging in der Bundeskunsthalle in Bonn zum einen an den Detmolder Verein ’Cultur-Tupfer ’. Er hat für das Klinikum Lippe ein vielbeachtetes Kulturangebot für kranke Kinder und Erwachsene erarbeitet. Die Initiative bekam 5.000 Euro. Zum zweiten erhielt der Bielefelder Frank Becker für sein Medienarchiv 2.000 Euro.



Zur Veranstaltung ’Der Dank’ Ehrensache Kultur Preisverleihung
am 26.01.2010

Grosse-Brockhoff verleiht kulturellen Ehrenamtspreis ’DER DANK- Ehrensache Kultur’ des Landes Nordrhein-Westfalen
(Pressemitteilung der Staatskanzlei NRW am 26.01.2010 von: Dr. Stefanie Jenkner )
Erste Plätze gehen nach Essen, Detmold und Beckum
Die Staatskanzlei teilt mit:

Den kulturellen Ehrenamtspreis ’DER DANK-Ehrensache Kultur’ hat Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff heute (26. Januar 2010) in der Bundeskunsthalle in Bonn zum zweiten Mal verliehen. Ausgezeichnet wurde beispielhaftes Engagement für die Pflege, Erhaltung und Weiterentwicklung des kulturellen Lebens in Nordrhein-Westfalen. Der Preis wird in den Kategorien ’Erhalten’, ’Erleben’ und ’Erfinden’ vergeben. Neu eingeführt wurde in diesem Jahr, dass jeder Nominierte ein Preisgeld gewinnt: Der erste Preis ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert, der zweite Preis mit je 2.000 Euro und der dritte Preis mit 1.000 Euro. Der Staatssekretär sagte im Rahmen der Preisverleihung: ’Nicht der Staat trägt die Kultur, sondern jeder Einzelne von uns. Der Staat kann sie nur fördern und die Rahmenbedingungen schaffen. Daher kommt dem Ehrenamt in der Kultur eine essentielle Bedeutung zu. Das gilt es durch diesen Preis zu betonen und auf diese Weise Dank zu sagen an alle, die sich in vorbildlicher Weise engagieren.’

Die Laudatoren Sabine Postel, Liz Baffoe, Rudolf Kowalski und Sissy Höfferer ehrten die Nominierten und wurden auf der Bühne von Gregor Meyle und dem Improvisationstheater ’3 Kölsch ein Schuss’ mit Frontfrau Susanne Pätzold unterstützt. Durch den Abend führte ZDF-Moderatorin Nadine Krüger.

DIE GEWINNNER

KATEGORIE ERHALTEN

Heimat- und Geschichtsverein für Beckum und die Beckumer Berge e.V.
Dotierung: 5.000 Euro

Medienarchiv Frank Becker
Dotierung: 2.000 Euro

Bürgerstiftung Rohrmeisterei Schwerte
Dotierung: 1.000 Euro

KATEGORIE ERLEBEN

Schönebecker Jugend-Blasorchester Essen e.V.
Dotierung: 5.000 Euro

Kunstverein Siegen e.V.
Dotierung: 2.000 Euro

Quasi So - Das Theater der VHS
Dotierung: 1.000 Euro

KATEGORIE ERFINDEN

Cultur-Tupfer e.V. Detmold
Dotierung: 5.000 Euro

Kulturverein Alte Brennerei Schwake e.V.
Dotierung: 2.000 Euro

Friedrich-Hundt-Gesellschaft e.V.
Dotierung: 1.000 Euro

DIE JURY

Leitung: Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff

¤ Dr. Gert Schönfeld (ehemaliger Kulturdezernent beim Landschaftsverband Rheinland)
¤ Christiane Underberg (Mitinhaberin Underberg AG)
¤ Franz-Josef Kniola (Ehrenvorsitzender des Fördervereins NRW-Stiftung)
¤ Professor Dr. Karl Teppe (ehemaliger Landesrat für Kultur des Landschaftsverband Westfalen-Lippe)
¤ Dr. Jörg Twenhöven (ehem. Regierungspräsident Münster)
¤ Michelle Scherka (Gewinnerin DER DANK 2008)
¤ Barbara Elsässer (Gewinnerin DER DANK 2008)

DIE GEWINNER

KATEGORIE ERHALTEN
Heimat- und Geschichtsverein für Beckum und die Beckumer Berge e.V.
Der Verein tritt für die Erhaltung, Pflege und Verschönerung des landschaftsgebundenen Gesamtbildes ein. Auf dem Gebiet der Geschichte, Altertums-, Volks- und Heimatkunde will der Verein Sammel- und Forschungsarbeit leisten und das Wissen darüber in der Öffentlichkeit verbreiten, um das Interesse für die gesamte Heimatpflege in der Bevölkerung zu wecken. Durch sein vorbildliches, ehrenamtliches Engagement für den Denkmalschutz ist es dem Heimat- und Geschichtsverein Beckumer Berge e.V. gelungen, das ’Dormitorium der ehemaligen Klosteranlage Blumenthal’ aus dem 15. Jahrhundert in Beckum vor dem Abriss zu bewahren, ihm eine neue Nutzung zu geben und für die Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen.

KATEGORIE ERLEBEN
Schönebecker Jugend-Blasorchester Essen e.V.
Seit 50 Jahren leistet das Jugend-Blasorchester mit der Förderung von musikalischen Talenten eine besonders gute, pädagogisch wertvolle und vorausschauende Vereinsarbeit. Zur Schönebecker Musikfamilie gehören die Blockflötengruppe, das Vorstufenorchester, das Nachwuchsorchester und das große Orchester. Ingesamt befinden sich derzeit über 100 junge Menschen zwischen 9 und 25 Jahren in der Ausbildung und Förderung durch ein eigenes Musiklehrerteam, das im Auftrag des Förderkreises tätig ist. Der Förderkreis hat derzeit 307 Mitglieder. Die 25 Frauen und Männer im Vorstand sind ehrenamtlich tätig. Das Orchester, dem 70 Mädchen und Jungen bis zum Alter von 25 Jahren angehören, errang internationale Preise und erhielt beim Bundesmusikfest die Höchstnote ’ausgezeichnet ’. Das Jugendblasorchester widmet sich über die musikalische Schulung hinaus umfassend sozialen Zielsetzungen. Ob musikpädagogische Projektarbeit mit behinderten Menschen, Vernetzungen der musikalischen Aktivitäten im Stadtbezirk oder Aktionen rund um einen lebendigen internationalen Jugendaustausch: Unter dem Motto ’Hast du Töne ’ besucht der Verein Kindergärten und Schulen, um Nachwuchstalente zu entdecken und zu fördern.

KATEGORIE ERFINDEN
Cultur-Tupfer e.V. Detmold
Unter der Überschrift ’Kultur macht schneller gesund’ hat sich vor elf Jahren die ehrenamtliche Initiative ’Cultur-Tupfer e.V.’ am Klinikum in Detmold gegründet. Der Verein hat in den vergangenen Jahren für das Klinikum Lippe in Detmold ein vielbeachtetes Kulturangebot für kranke Kinder und Erwachsene erarbeitet. Im Mittelpunkt steht das Engagement für kranke Kinder: Konzerte, Ausstellungen und Visiten mit den Dr. Clowns sind aus dem Klinkalltag nicht mehr wegzudenken. Die bisher mehr als 700 Veranstaltungen machen Patienten und Klinikpersonal Mut, sie lenken von Krankheit und Schmerz ab und verleihen Zuversicht.



 
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